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I. VorgeschichteWie immer wieder berichtet, erlitten die Menschen in den Städten und Dörfern in den vergangenen Jahrhunderten schwere Schicksalsschläge durch verheerende Brände, die u. a. durch Blitzschlag, Leichtsinn oder Brandstiftung verursacht wurden. Zur Abwehr solcher Katastrophen organisierte man schon im Mittelalter Bürgerwehren, was mit den damaligen bescheidenen Mitteln oft ein vergebliches Bemühen war. Üblich war die Bildung einer Menschenkette von der Wasserstelle bis zum Brandherd, um lederne Eimer mit Löschwasser weiter zu reichen. Sie war die einzige Möglichkeit des Schutzes. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden zur Verbesserung der Brandbekämpfung Handspritzpumpen eingesetzt. Dafür wurde eine Art Leiterwagen mit Wasserkasten, der mit Eimern gefüllt werden musste, mit Muskelkraft von Hand zum Einsatzort gezogen. Der Fortschritt bestand darin, dass mit dem vorhandenen Druckschlauch das Wasser in die Flammen gespritzt werden konnte. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts ersetzte man diese Spritzen durch leistungsfähigere Geräte, die von Pferden gezogen wurden. Die industrielle Entwicklung in Rothenburg - beginnend mit der Prinz-Carlshütte 1844 zunächst als Kokerei, später als Maschinenfabrik und Eisengießerei, mit dem Kupferhammerwerk und der Näpfchenfabrik - hat in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts dazu geführt, dass eine Pflichtfeuerwehr in Rothenburg unter Verantwortung des Gemeindevorstandes eingesetzt wurde. Das „Ortsstatut für die Gemeinde Rothenburg a. S. und Polizeiverordnung über die Feuerpolizei und das Feuerlöschwesen auf dem platten Lande der Provinz Sachsen“ vom 22. September 1899 basierte auf den Verordnungen und Bekanntmachungen des Gesetzes über die Polizeiverwaltung vom 11. März 1850 sowie des Gesetzes über die allgemeine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883.