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Dieses im Original vorliegende Ortsstatut regelte alle Einzelheiten einer umfassenden Organisation des Feuerlöschwesens in Rothenburg, u. a. Ordnungs-, Rettungs- und Wasserspritzenmannschaften einschließlich Schlauchführer. Mit dem 1. Weltkrieg begann offensichtlich der Niedergang der Pflichtfeuerwehr. Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Zuge der Weltwirtschaftskrise wurden die Werke in Rothenburg (Messingwerk und Prinz-Carlshütte) auf Beschluss der Mansfelder Kupfer- und Messingwerke vollständig stillgelegt und demontiert. Die Rothenburger mussten sich deshalb außerhalb des Ortes andere Beschäftigungen suchen. Man muss davon ausgehen, dass diese Entwicklungen zur Ablösung der Pflichtfeuerwehr durch eine Freiwillige Feuerwehr beitrugen. Dabei handelt es sich um einen generellen Prozess in Deutschland. Freiwillige Feuerwehren wurden bereits vor etwa 150 Jahren in dieser Gegend gegründet (FFW Domnitz 1862, FFW Könnern 1882). Es ist nicht bekannt, ob eine Freiwillige Feuerwehr in Rothenburg vor der Pflichtfeuerwehr existiert hat. II. Die Freiwillige Feuerwehr Zum Dienst in der 1935 in Rothenburg / Saale gegründeten Freiwilligen Feuerwehr erklärten sich - wie damals üblich - ausschließlich männliche Einwohner bereit. Im Rahmen ihres 75-jährigen Bestehens fungierten als Wehrleiter die Rothenburger Bürger- Walter Amelang von 1935 bis 1943- Hermann Wiesner von 1943 bis 1951- Alfred Göhre von 1951 bis 1961- Kurt Peter von 1961 bis 1972- Paul Seifert von 1972 bis 1991- Bernd Seifert von 1991 bis 2006- Uwe Franz seit 2006 aus Domnitz