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Mit der Herrschaft des Nationalsozialismus begann 1933 eine Neuordnung der Feuerwehren. Das demokratische Prinzip der Wahl des Wehrleiters wurde mit dem neuen Gesetz über das Feuerlöschwesen vom 15.12.1933 abgeschafft, und die Feuerwehr wurde zu einer Polizeiexekutive besonderer Art. Alle Feuerwehren (öffentliche und betriebliche) wurden dem jeweiligen Ortspolizeiverwalter unterstellt, der Begriff der Feuerlöschpolizei kam in Gebrauch. Neue, der Reichswehr bzw. Wehrmacht ähnliche Uniformen wurden eingeführt, u. a. neue Feuerschutzhelme aus Stahlblech, ähnlich den im 1. Weltkrieg verwendeten Stahlhelmen. Die Standardisierung und Vereinheitlichung der Feuerlöschtechnik, die von Schläuchen, Tragkraftspritzen bis zu Feuerlöschfahrzeugen, insbesondere Tanklöschfahrzeugen, Drehleitern usw. reichte, war ein bedeutender Fortschritt. Während des 2. Weltkrieges wurden die Freiwilligen Feuerwehren auch für Aufgaben des Luftschutzes herangezogen. Nach dem Ende des Krieges begann im Osten Deutschlands ein völlig neues Kapitel der Feuerwehrgeschichte. Zunächst wurde entnazifiziert und danach wurden die Feuerwehren sofort neu organisiert. 1948 wurde die Betriebsfeuerwehr als Jugendfeuerwehr u. a. durch die Lehrlinge der TEWA – später VEB Draht- und Seilwerk - (Horst Käsler, Paul Seifert) gegründet. Als Wehrleiter der Betriebsfeuerwehr sind zu nennen: Franz Müller, Ignaz Gardian, Helmut Henze und Horst Käsler (1973-1989).Die Freiwillige Feuerwehr bekam ein neues Fahrzeug, „Horch V8“; später wurde ein altes Polizei-Auto in ein Löschfahrzeug umgebaut. Ein neues Löschfahrzeug, Robur LO8, erhielt die Rothenburger Wehr 1964. 1998 wurde ein Tanklöschfahrzeug aus Rotenburg/Wümme erworben. Das jetzige Feuerwehrhaus wurde Ende der 50er Jahre der FFW von Kohlehändlerin Anni Becker überlassen. Neben ständigen baulichen Veränderungen bis in die 80er Jahre (Umkleideräume, Turm zum Trocknen der Schläuche, Sanitäranlagen) erfolgten 2009 weitere umfangreiche Baumaßnahmen zur entscheidenden Verbesserung der Sozialräume des Feuerwehrhauses. In den 50er Jahren vollzog sich ein Generationswechsel (u. a. Paul Seifert, Horst Käsler, Wolfgang Kiefert, Horst Krüger, Otto Jennert, Günther Hertel, Franz von Fischer). Um 1961 wurde die Jugendfeuerwehr als Bestandteil der FFW Rothenburg gegründet. Die Leitung übernahmen in Folge Georg Albrecht, Werner Klimpel, Horst Krüger und Franz von Fischer, später Thomas König. 1963 wurde auch eine Frauengruppe gebildet, die zunächst aus 12 Mitgliedern bestand.Erste Mitglieder der Frauengruppe waren: Ingeborg Bengsch (Leiterin), Ilse Friemel, Irmgard Peter, Brigitte Sturm, Annemarie Peter, Ingeborg Klose, Edith Röder, Ingeborg Käsler, Siegrid Klimpel, Lisa Seifert, Marlene Lange, Marlies Schatte.1969/70 wurden im Saalkreis die Bereiche der FFW neu geordnet. Im nördlichen Bereich des Saalkreises – Wettin, Nauendorf, Neutz-Lettewitz, Domnitz, Dößel und Rothenburg - regelte die neugegründete Wirkungsbereichsleitung alle notwendigen Handlungen im vorbeugenden Brandschutz, gemeinsame Übungen, Arbeit der Jugendwehr, Schulungen und Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gemeinden. In der Wirkungsbereichsleitung arbeiteten bis 1989 Ilse Friemel und Kurt Peter.