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Wille war es trotz der sehr unruhigen Zeiten im Jahr der Völkerschlacht gelungen, die Werke in Hoffnung auf bessere Zeiten in Betrieb zu halten. Er konnte dann in einem Bericht vom 1. November 1813 dem Königlich Preußischen Gouvernement mitteilen, dass die erzeugten Produkte einen Wert von 750.374 Reichstalern hatten.Bald wurden auch die im Jahr 1806 begonnenen Überlegungen zur Verlagerung des Oberbergamtes von Rothenburg nach Halle wieder aufgenommen. Im Februar 1815 erging die Anweisung des Finanzministers von Bülow , dass ein Provinzialbergkollegium, dem alle Berg-, Hütten- und Salinewerke zwischen Elbe und Weser unterstanden, in Halle eingerichtet werden sollte. Nachdem Berghauptmann Wille Anfang Februar 1815 nach Westfalen versetzt worden war, folgte ihm Oberbergmeister Franz Werner von Veltheim (Veltheim, in Rothenburg geboren, gehört zu den historisch wichtigen Persönlichkeiten des Ortes. Mit ihm wird sich eine spätere Ausgabe der ‚Rothenburger Geschichte(n)’ beschäftigen) in Rothenburg. Dieser wurde beauftragt, in Halle ein entsprechendes Dienstgebäude ausfindig zu machen und den Kauf in die Wege zu leiten.Um möglichst bald die französische Behördenorganisation zu beenden, schuf man vor der Wiedererrichtung des Oberbergamtes mit Verordnung vom 16. März 1815 als Provisorium eine „Oberbergamts-Commission zwischen Elbe und Weser“. Diese Kommission war bereits mit den gleichen Rechten und Pflichten ausgestattet wie das ehemalige Niedersächsische Oberbergamt im Jahr 1802. Ihr unterstanden die Bergämter Wettin und Eisleben, das Privatbergamt in Altenweddingen, die Salzämter in Schönebeck undHalle , die Salinenadministration in Staßfurt, das Vitriolwerk in Wefensleben, die Berghandlung in Magdeburg und die Hüttenämter in Thale und Sorge. Vorsitzender der Kommission wurde Franz Werner von Veltheim. Am 28. März 1815 wurde an die Generalverwaltung des Salz-, Berg- und Hüttenwesens in Berlin die Übernahme der Geschäfte durch die Kommission gemeldet. Am 3. Oktober genehmigte der König die Übersiedlung der Kommission nach Halle mit folgendem Wortlaut: „Ihrem Vorschlage vom 29. des Monats gemäß will ich die Verlegung des ehemaligen Niedersächsischen Oberbergamtes von Rothenburg nach Halle hiermit genehmigen.“ Paris, den 3. Oktober 1815 gez. Friedrich Wilhelm Zwischenzeitlich hatte Veltheim auf der Suche nach einem Gebäude in Halle Erfolg. Am Domplatz fand er das noch heute vorhandene ehemalige Naefesche Haus), die ehemalige erzbischöfliche Kammer, und kaufte es für 6600 Taler. Danach erfolgte die Übersiedlung, und die erste Sitzung in Halle fand am 6. November 1815 statt.Ab 1. Januar 1816 erhielt das Amt die Bezeichnung „Königlich Preußisches Oberbergamt des Bergbezirkes Sachsen“. in Halle/S.Bereits am 16. Januar wurde es durch Allerhöchste Kabinettsorder umbenannt in „ Oberbergamt für die Niedersächsisch- Thüringischen Provinzen“.