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RoGe 4-S.2

Das 1922 abgebrannte vierstöckige Gebäude war der Standort der Mühle .

Im Jahr 1898 erfolgte der Mühlen-Obergraben-Durchstich als Voraussetzung für die Errichtung einer Wasserkraftanlage. Die Antriebskraft der Walzstraßen des Messingwerkes wurden zunächst vollständig mit 550 PS der Saale entnommen. Um jedoch in wasserarmen Zeiten keine Betriebseinschränkungen hinnehmen zu müssen, lieferte dann das Überlandwerk Saalkreis-Bitterfeld den zusätzlichen Strom. Die Turbine wurde bis 1927 (Schließung des Messingwerkes) betrieben . 1936 erfolgte an dieser Stelle der Neubau einer Turbine des Typs Kaplan der Fa. Voith, Heidenheim (Württemberg) mit einer Leistung von 720 PS oder 530 Kilowatt im Wert von 260.000 Reichsmark. Am 01.August 1937 wurde diese Turbine in Betrieb genommen. Sie benötigte 110.160 Kubikmeter Saalewasser in der Stunde. Das entspricht der 5-fachen Wassermenge des ehemaligen Rothenburger Schwimmbades.1962/63 wurde die Turbine abgerissen; 1964 wurde der obere Mühlgraben zugeschüttet.